Erweiterung der regionalen Geschäftsleitungsstrukturen
Klinikenverbund plant umfangreiche Projekte und Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Profilierung der Standorte
In den kommenden Jahren sind vielfältige bauliche und medizinische Projekte in den Enzkreis-Kliniken und den Kliniken des Landkreises Karlsruhe geplant. Um die erforderlichen umfangreichen Koordinierungsaufgaben optimal zu steuern, wird zukünftig für jede Gesellschaft eine eigenständige Regionaldirektion etabliert.
Der Enzkreis brachte die Enzkreis-Kliniken gGmbH im Sinne einer kommunalen Klinik-Partnerschaft zum 1. Januar 2005 in die mit der Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim gGmbH gemeinsam gegründeten Regionalen Kliniken Holding ein. Die Verantwortung für die Enzkreis-Kliniken wurde der in Mühlacker sitzenden Regionaldirektion übertragen. Mit Jahresbeginn 2009 erweiterte sich die Kliniken Holding um die Kliniken des Landkreises Karlsruhe gGmbH. Auch deren Leitung übernahm die Regionaldirektion in Mühlacker.
Sowohl in den Enzkreis-Kliniken als auch in den Kliniken des Landkreises Karlsruhe stehen in den nächsten Jahren große bauliche Maßnahmen und vielfältige strukturelle Weiterentwicklungen des medizinischen Leistungsangebotes an. So sind beispielsweise ein Klinik-Neubau an der Rechbergklinik in Bretten und umfassende Stationssanierungen am Krankenhaus Mühlacker vorgesehen. Diese umfangreichen Herausforderungen erfordern ein hohes Maß an Abstimmung und Koordinierung vor Ort, so dass zukünftig für jede Gesellschaft eine eigenständige Regionaldirektion zuständig sein wird. Die bisher für beide Klinikgesellschaften zuständige Regionaldirektorin Susanne Jansen wird sich im Rahmen der regionalen Neustrukturierung auf die Kliniken des Landkreises Karlsruhe konzentrieren. Für die Enzkreis-Kliniken gGmbH, zu der das Krankenhaus Mühlacker, das Krankenhaus Neuenbürg und die Geriatrische Rehabilitationsklinik in Mühlacker gehört, wird zukünftig eine eigenständige Regionaldirektion etabliert.
Die Regionaldirektoren verantworten als Prokuristen in Abstimmung mit den Chefärzten und der Pflege die Planung, Steuerung und Weiterentwicklung des qualitativen und quantitativen Leistungsspektrums der Klinikstandorte und sind direkt für die patientennahen Bereiche operativ zuständig. Sie leiten eigenverantwortlich die Führungsgremien vor Ort und sind primärer Ansprechpartner für interne und externe Gremien und Kontakte. In dieser zentralen Managementfunktion sind die Regionaldirektoren Mitglied der Geschäftsleitung des Klinikenverbundes. Die Stelle der Regionaldirektion für die Enzkreis-Kliniken wird zum 1. April 2012 ausgeschrieben. Bis zur Besetzung der neuen Stelle wird Susanne Jansen diese Führungsfunktion als Regionaldirektorin vollumfänglich weiterführen.

